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Semana Santa

Die Semana Santa, zu deutsch die Heilige Woche, bezeichnet die Woche von Palmsonntag bis Ostersonntag, in der in katholisch geprägten Ländern des spanischsprachigen Raumes heilige Prozessionen durchgeführt werden.
Besonders eindrucksvoll sind die Prozessionen in Andalusien, speziell in Sevilla, hier finden die berühmtesten Vorführungen statt.
Auch in Kolumbien, Peru, Mexiko, Venezuela und Guatemala, damals unter spanischer Herrschaft und somit stark katholisch geprägt, findet man solche Prozessionen vor.
Die Tradition stammt aus dem 16. Jahrhundert, als die katholische Kirche der größtenteils analphabetischen Bevölkerung die christliche Lehre näher bringen wollte. Aus diesem Grund führten sie Passagen der Bibel in realen Bildern auf, eine Praxis, die heutzutage in ausdrucksvollen Vorführungen vorgeführt wird.
Die Prozessionen bilden den wichtigsten Bestandteil der Semana Santa, die Hauptprozession findet am Karfreitag statt.
Die Nazarenos, die Büßer, tragen lange Kutten und zwei von ihnen tragen die Fackel an der Spitze des Prozessionszuges. Sie sind mit den berühmten Spitzhauben bekleidet, welche ihnen ein schauriges Aussehen verleihen. Diese Vermummung soll der Anonymität der Büßer und der gesamten Prozession dienen.
Den zwei Fackelträgern folgen weitere Büßer, die große Osterkerzen tragen.
Es folgen die pasos, tischförmige Konstruktionen, auf denen eine Szene der Passionsgeschichte dargestellt wird, meist eine Marien- oder Jesusstatue. Die Konstruktionen werden von Costaleros getragen, Träger, von denen man nur die Füßen zu sehen bekommt, da sie unter der mit Stoff umhangenden Konstruktion laufen.
Am Schluss folgt die Musikkapelle, die zumeist langsame Marschmusik spielt.

Die Semana Santa ist definitiv ein eindrucksvolles Schauspiel, in dem alte Traditionen eindrucksvoll dargeboten werden. Man muss sich darauf einstellen, dass in ganz Andalusien, vor allem aber in Sevilla, für eine Woche die Ausnahmezustand herrscht, den man auf jeden Fall einmal miterlebt haben sollte.

 
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